Was ist KNAIB?

KNAIB ist die Abkürzung für „Kompetenz Netzwerk Außerklinische Intensivpflege Bayern“.

Das Netzwerk wurde von den Initiatoren Carsten Plösser (PGS - Bayern GmbH), Andreas Nusser (Außerklinische Intensivpflege KOMPASS GmbH), Manfred Vavrinek (Institut für pflegerische Weiterbildung – IpW) und Ingrid Ranzinger (Alpenpark) im Jahre 2008 zu dem Zweck gegründet, die Versorgungsqualität im Tätigkeitsfeld der außerklinischen Intensivpflege zu optimieren.

Die Grundidee von KNAIB ist, durch einen Erfahrungsaustausch die Versorgungsqualität in den jeweiligen Betrieben auf das bestmögliche Maß anzuheben. Im Verlauf stellte sich heraus, dass neben den Initiatoren auch Hilfsmittelversorger (WKM, VIVISOL), Sozialdienste (Gauting), weitere Fachpflegedienste (Heimbeatmungsservice, Pro Vita), der MDK und nicht zuletzt das RGU Interesse an diesem Netzwerk hatten.

Bei einer Kick off- Veranstaltung wurde das Netzwerk in einer großen Runde vorgestellt. Bei einem weiteren Treffen kristallisierten sich in einer offenen Diskussion Themenschwerpunkte heraus, die alle Beteiligten als überarbeitenswert erachteten. Schwerpunkte waren:

 

-         Überleitmanagement von intensivpflichtigen Menschen in
          den außerklinischen Pflegebereich

-         Notfallmanagement im außerklinischen Bereich

-          Hygienemanagement im außerklinischen Bereich

-          Fort – und Weiterbildung der pflegerischen Mitarbeiter im
           außerklinischen Bereich.

 

Um diese verschiedenen Felder zu optimieren wurden themenbezogene Arbeitsgruppen gebildet, die nach ca. einjähriger Arbeit im Mai 2009 Empfehlungen zu den angesprochenen Themen verabschiedeten.

 

Die Mitglieder der Arbeitsgruppen haben sich einvernehmlich darauf geeinigt, künftig weiterhin zusammenzuarbeiten und Empfehlungen zu weiteren Themen zu erarbeiten.

KNAIB - Definition: Wer ist der außerklinische Intensivpflegepatient?

Es wurde im Plenum folgende Definition verabschiedet:

-   Es besteht die Medizinische Notwendigkeit einer permanenten pflegerischen Interventionsbereitschaft zur Sicherstellung der Vitalparameter, da jederzeit potentiell lebensbedrohliche Situationen für den Patienten eintreten können.

-     Patienten mit fortgeschrittener Grunderkrankung und mit lebensbedrohlicher Störung der Vitalfunktion Atmung sind intensivpflegebedürftig.